Freitag, 19. Juli 2013

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Noch mehr anonyme Post: "Er ist selbständiger Therapeut"

Ein Nachtrag zu "Gewalt" und "Anonymer Brief: Ausbildner terrorisiert immer noch Lehrlinge"

Schon wieder lag anonyme Post in meinem Briefkasten. Und schon wieder ging es um den ehemaligen Chefausbildner der Brunau-Stiftung. Der Handschrift nach zu urteilen, war es definitiv jemand anders. Diesmal handelte es sich um den Ausdruck einer Website mit dem Vermerk: "Stimmt nicht, Herr V ist nicht bei Arcoidis, er ist selbständiger Therapeut."

Zunächst einmal: Beides ist korrekt. Er arbeitet definitiv bei der Stiftung Arcoidis, scheint aber gleichzeitig noch als selbständiger "Lebensberater" aufzutreten. Soweit ich informiert bin, leitet er zudem auch immer noch überbetriebliche Kurse (üK's) über die IGKG. Das mag etwas komisch klingen, ist aber typisch für diese Person: Er mischt überall mit, leistet aber nirgends anständige Arbeit.

Der Besuch seiner Lebensberater-Website bestätigt dies: Die Website ist offensichtlich selbst gebastelt - und ich verwende hier ganz bewusst den Begriff "gebastelt", denn eine anständige Webpräsenz sieht anders aus. Die Texte sind typisch für seine Art zu schreiben: Wohlklingend, aber inhaltlich nichtssagend, durchsetzt mit offensichtlichen Sinn- und Logikfehlern und falscher Konjugation. Das einzig professionelle an dieser ganzen Geschichte scheint sein Honorar zu sein. - Das liegt bei 120 Franken pro Stunde.

Auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, dass er mit einem derart unprofessionellen Webauftritt viele Klienten gewinnen kann, gefällt mir die Idee überhaupt nicht, dass jemand seines Charakters als Therapeut auftritt. Leute, die Probleme haben und jemanden suchen, mit dem sie diese untersuchen können und dabei womöglich sehr intime Geheimnisse über sich preisgeben, sind mit diesem Kerl denkbar schlecht bedient. Ich bin deshalb zum Schluss gekommen, dass er aus dem Verkehr gezogen werden muss.

Das kann ich aber unmöglich alleine tun. Nur wenn mehrere Leute von ihren negativen Erlebnissen mit dieser Person berichten, wird das Ganze glaubhaft. Dann erst können wir ihn öffentlich beim Namen nennen, dann erst werden die Medien bereit sein, in dieser Sache zu berichten. Und wenn sie damit erst einmal anfangen, davon bin ich überzeugt, werden sie auf weitere Geschichten stossen, die womöglich noch weit über das hinausgehen, was wir mit ihm erlebt haben.

Deshalb hier ein erneuter Aufruf: Meldet euch bei mir! Und das am liebsten per Mail oder Telefon. Anonyme Briefe haben den Nachteil, dass man keine Rückfragen stellen kann. Ich kann eure Angst nachfühlen, aber denkt dran: Ich stehe auf der gleichen Seite wie ihr und habe keinen Grund, euch irgendwie zu schaden. Wenn ihr anonym bleiben wollt, geht das auch in Ordnung. Namen können für Zeitungsartikel geändert werden.

Es wäre übrigens auch interessant zu erfahren, wie sich dieser Herr vor seiner Brunau- und Arcoidis-Zeit so verhalten hat. Scheinbar hat er beispielsweise eine Zeit lang beim "Zokl1", einer Methadonklinik der Arbeitsgemeinschaft für risikoarmen Umgang mit Drogen (ARUD) in Zürich Aussersihl gearbeitet. Hat er damals auch schon Leute schikaniert? Hat er damit womöglich die psychische Stabilität von Drogenkonsumenten gefährdet? Wenn ja, immer her mit den Infos. Ihr wisst, wie ihr mich erreichen könnt:

david.siems(ät)selbstbestimmung.ch

Siehe auch

Anonymer Brief: Ausbildner terrorisiert immer noch Lehrlinge

Gewalt

Montag, 3. Dezember 2012

Anonymer Brief: Ausbildner terrorisiert immer noch Lehrlinge


Ein Nachtrag zu "Gewalt"

"Das Schwein ist nicht mehr in der Brunau. Er macht jetzt Lernende bei Arcoidis zur Sau."*

Am 9. April diesen Jahres berichtete ich an dieser Stelle aus meiner von Psychoterror, Diffamierung und Ausbeutung geprägten Lehrzeit in der Brunau-Stiftung. Neulich lag nun ein anonymer Brief in meiner Post. Es handelte sich um einen Auszug aus eben diesem Blog-Artikel, in dem das Satzfragment "Chefausbildner, einem schleichig-schmierigen Typen." gelb markiert war. Daneben stand der handschriftliche Vermerk: "Das Schwein ist nicht mehr in der Brunau. Er macht jetzt Lernende bei Arcoidis zur Sau."

Zunächst einmal möchte ich Ihnen, lieber Verfasser, dafür danken, dass Sie mir geschrieben haben. Die Tatsache, dass Sie so viel Wert darauf gelegt haben, anonym zu bleiben, zeigt, dass Sie zwar einerseits Angst vor Repressalien haben, die Situation aber andererseits so belastend für Sie ist, dass Sie mich trotzdem informieren mussten. Deshalb: Hut ab vor Ihrem mutigen Schritt! Ich habe übrigens Ihre Angaben überprüft und kann sie bestätigen: Es handelt sich um das selbe "Schwein".

Ihre Angst kann ich nachvollziehen, da ich selber wieder und wieder mit Lehrabbruch und anderen Repressalien bedroht wurde. Ich habe dann jeweils den Mund gehalten, in der Hoffnung, endlich in Ruhe gelassen zu werden. Und genau das war wohl mein eigentlicher Fehler. Denn selbstverständlich wurden ich und die anderen Opfer (Lehrlinge und Mitarbeiter) nach jeder erfolgreichen Einschüchterung noch penetranter belästigt und schikaniert. Solche Leute sind wie Krebs: Sie leben davon, andere zu zerstören. Das ist ihre Nahrung, das gibt ihnen Kraft.

Aber wissen Sie, was passiert ist, nachdem ich diesen Blog-Artikel online gestellt habe? Ich hatte ein Telefongespräch mit einem offiziellen Vertreter der Brunau-Stiftung, der die Löschung des Artikels von mir verlangte und mich "darauf hinwies", dass die Brunau mich verklagen könnte, falls ich das nicht tun würde. Ich gab ihm zu verstehen, dass ich den Artikel stehen lasse und sie mich ruhig verklagen sollen. Das war Ende August. Bis jetzt habe ich weder eine Abmahnung noch eine Vorladung bekommen. Und warum? Weil sowohl die Verantwortlichen der Brunau, als auch das "Schwein" ganz genau wissen, dass sich damit nur das Risiko erhöhen würde, dass weitere Opfer ihr Schweigen brechen. Und genau das geschieht ja auch. Sie sind nämlich nicht der erste, der sich in dieser Angelegenheit an mich gewendet hat. Sie sehen: Die Macht dieser Leute endet in dem Moment, in dem man sein Schweigen bricht.

Deshalb hier mein Angebot: Wenn Sie den Mut finden, mich direkt zu kontaktieren, sodass wir uns austauschen können, garantiere ich dafür, dass ich Sie mit all meinen Kontakten und meinem Wissen unterstützen werde. Darüber hinaus können Sie sich darauf verlassen, dass ich alles, was Sie mir sagen, vertraulich behandeln werde.

Sie können mich unter david.siems(ät)selbstbestimmung.ch erreichen.

Im Übrigen wünsche ich Ihnen ein dickes Fell und scharfe Krallen. Die werden Sie so oder so gut brauchen können. Also: Hoffentlich bis bald!


*Das Schriftbild auf dem Foto wurde von mir verfremdet, um die Anonymität des Verfassers zu gewährleisten.

Siehe auch

Montag, 20. August 2012

Dienstag, 17. April 2012